„Die Sprache ist das Haus des Seins. In ihrer Behausung wohnt der Mensch. Die Denkenden und Dichtenden sind die Wächter dieser Behausung.,,
(Martin, Heidegger, Brief über den Humanismus“ GA 9: Wegmarken, S. 313)
«.زبان خانهی هستی است. در این خانه، انسان سکونت دارد. اندیشندگان و شاعران نگهبانان این سکونتگاهاند»
Mein Name ist Sayed Hakim, Kamal. Ich bin Gründer und Leiter der Agentur Wort zu Wort – Sprache und Kulturvermittlung.
Mein Studium der Politikwissenschaft und Philosophie habe ich an der Universität Heidelberg abgeschlossen, und seit vielen Jahren bewege ich mich zwischen drei Sprachen: Deutsch, Persisch und Englisch. Auch die Sprachen wie Arabisch & Paschtu sind mir nicht fremd.
Meine beruflichen Stationen führten mich vom Fernsehen – als Regisseur, Autor, Moderator und Produzent – bis hin zur Literatur: Romane, Kinderbücher und philosophische Werke. Diese Erfahrungen waren für mich immer mehr als nur Beruf, sie waren eine Brücke zwischen Menschen, Sprachen und Kulturen.
Mit Wort zu Wort verfolge ich das Ziel, eine lebendige Brücke zwischen Ost und West zu bauen – eine Brücke, die nicht nur Worte übersetzt, sondern kulturelle Horizonte öffnet und Begegnungen schafft.


Übersetzen heißt: ein Gespräch bauen, in dem Vielfalt Heimat findet.
von: Sayed Hakim Kamal
Sprache als Ursprung und Horizont
Die Welt ist enger geworden: Migration, Mobilität und kulturelle Nähe verweben Geschichten und Stimmen. Im Zentrum all dessen steht die Sprache – sie ist nicht nur Mittel der Verständigung, sondern der Ursprung, aus dem Kulturen erwachsen, Werte sich formen und Weltanschauungen Gestalt gewinnen.
Übersetzen bedeutet daher heute weit mehr, als Wörter von einer Sprache in die andere zu tragen. Es heißt, Sprachen füreinander zu öffnen und Resonanzräume zu schaffen, in denen einer Dialog entstehen kann.
Sprache ist nicht ein Teil des Ganzen, sondern der Horizont, der das Ganze trägt. So verstanden ist Übersetzen die Übersetzung von Lebenswelten, Sinnhorizonten und kulturellen Wirklichkeiten – ein Akt, der nicht nur verbindet, sondern neue Welten hervorbringt. Übersetzen ist das Gespräch, in dem Menschen, Kulturen, Unterschiede und Widersprüche wohnen. In diesem Haus finden sie ihre Bleibe – nicht um sich anzugleichen, sondern um einander zu verstehen.
Der heutige Mensch und die Notwendigkeit der Übersetzung
Der heutige Mensch ist nicht mehr das schlichte, einsame Wesen inmitten der Natur. Er ist ausgerüstet mit Technologien und Apparaten – mit Waffen, Kameras, Maschinen und Netzwerken. Seine Präsenz in der Welt ist dadurch nicht nur schöpferisch, sondern bisweilen auch bedrohlich geworden: für sich selbst, für andere und für die Natur.
In dieser Lage erweist sich Übersetzung als eine unverzichtbare Notwendigkeit – nicht bloß als Übertragung von Wörtern, sondern als Mittlerin zwischen Menschen und Gruppen, die mitunter bewaffnet und gefährlich sind. Übersetzung schafft Verständigung, sie mindert Missverständnisse und eröffnet Räume, in denen Gespräch an die Stelle von Angst tritt.
Pluralistische Gesellschaften und ihre Herausforderungen
Gerade in pluralistischen Gesellschaften wie Deutschland und Europa zeigt sich die Dringlichkeit dieser Aufgabe in besonderer Schärfe. Wo Sprachen und Kulturen nicht in einen echten Dialog treten, geraten zentrale Prozesse wie soziale Kohäsion, Gerechtigkeit, Integration und friedliches Zusammenleben ins Stocken. Missverständnisse und fehlende Verständigung erzeugen Ängste: Die Aufnahmegesellschaft fürchtet das „Fremde“, während Zugewanderte sich als „Andere“ und Ausgeschlossene erleben. So droht das gemeinsame Leben in eine dualistische Dynamik von Eigenem und Fremdem zu kippen.
Vielfalt als Spiegel der Welt
Zugleich sind Deutschland und Europa mit ihrer sprachlichen und kulturellen Vielfalt ein Spiegel der globalen Welt. Wird diese Vielfalt bewusst als Reichtum erkannt und gestaltet, so kann sie nicht nur ein stabiles, friedliches und bereicherndes Zusammenleben in Europa sichern, sondern auch zum Schutz und zur Bewahrung des kulturellen Erbes der Menschheit beitragen.
Wort zu Wort – Brückenbauer zwischen Sprachen und Kulturen
Unter diesem Leitgedanken versteht sich Wort zu Wort – Agentur für Sprache & Kulturvermittlung als Brückenbauer zwischen Sprachen und Kulturen. Unser Ansatz geht über ein klassisches Übersetzungsbüro hinaus: Wir schaffen Verständigung, fördern Integration und eröffnen neue Horizonte – in Mannheim, in Baden-Württemberg, in Deutschland und darüber hinaus.
Praktische Umsetzung
Doch all diese Perspektiven bleiben Theorie, wenn sie nicht praktisch Gestalt gewinnen. Wort zu Wort sieht seine Aufgabe darin, diese Ideen durch konkrete kulturelle und künstlerische Formate lebendig werden zu lassen – mit Mitteln wie Geschichten, Hörbüchern, Filmen, Theateraufführungen und interkulturellen Seminaren. Auch die klassische Übersetzung bleibt dabei ein wichtiges Werkzeug, doch sie ist eingebettet in einen umfassenderen Prozess der interkulturellen Verständigung.
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Wort zu Wort Inhaltsprodukte
„Lina und der sprechende Vogel“ ist ein interkulturelles Kinderbuch für Kinder im Alter von 4–7 Jahren. Es erzählt die Geschichte von Lina, einem nachdenklichen und neugierigen Mädchen, das vom Simurgh, einem mythischen Vogel der orientalischen Erzähltradition, in die alte Stadt Balch getragen wird. Dort erlebt Lina etwas ganz Besonderes: Sie entdeckt die Gastfreundschaft der Menschen. Sie lernt spielerisch neue Wörter in einer fremden Sprache.
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Sie erfährt, wie Lieder und Spiele Kinder miteinander verbinden. Mit einfachen Dialogen, Mitmach-Bewegungen und farbenfrohen Szenen vermittelt die Geschichte eine zentrale Botschaft: Wie Sprache die Welt erobert und lässt uns frei und grenzenlos zu sein. Dieses Buch eignet sich sowohl zum Vorlesen als auch zum Mitmachen im Kindergarten und zu Hause. Es öffnet Kindern und Erwachsenen einen liebevollen Blick auf die Vielfalt von Sprache und Kultur.
Autor:
Sayed Hakim Kamal

„Die Welt als Sprache“ ist eine Einführung in das Denken der Hikmat al-Asmāʾ – ein Versuch, das Verhältnis von Mensch, Sprache und Welt neu zu eröffnen. Sprache erscheint in diesem Werk nicht bloß als Mittel der Kommunikation oder Übertragung von Informationen, sondern als lebendiges Feld von Gegenwart, Bedeutung und Beziehung. In diesem Horizont sind Worte nicht nur Zeichen, sondern Träger von Erscheinung und Erschlossenheit; ein Raum, in dem Mensch, Welt und Wahrheit einander begegnen.
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Das Buch lädt zu einer neuen Besinnung auf Namen, Bedeutung, Vernunft, Herz, Gegenwart und Leben ein. Es zeigt, dass die Krise des modernen Menschen nicht allein eine Krise der Erkenntnis oder Kommunikation ist, sondern auch eine Entfremdung vom lebendigen Feld der Sprache und der Gegenwart. „Die Welt als Sprache“ versucht einen Horizont zu öffnen, in dem die Welt wieder nicht als Ansammlung stummer Dinge, sondern als lebendiges Feld von Erscheinung und Beziehung verstanden werden kann.
Autor:
Sayed Hakim Kamal

„Gespräch als Heimat“ als Roman erzählt die Begegnung zweier Welten: Ein junger Philosophiestudent aus dem Osten wird Begleiter eines älteren, im Rollstuhl sitzenden Arztes in Heidelberg. Was als nüchterne Arbeitsbeziehung beginnt, verwandelt sich Schritt für Schritt in einen Dialog voller interkultureller Spannungen, philosophischer Fragen und menschlicher Nähe. Zwischen Gesprächen über Freiheit, Religion und Identität, zwischen Krankheit, Hoffnung und gemeinsamen Reisen, entsteht ein Band, das zeigt: Ost und West, Philosophie und Leben, sind nicht Gegensätze – sondern Stimmen eines gemeinsamen Menschseins. Noch nicht verfügbar.
َAutor: Sayed Hakim Kamal

